Mutterliebe von small bis XXX-Large

Die besten und schönsten Dinge auf der Welt kann man weder sehen noch berühren. Man muss sie mit dem Herzen fühlen. (Helen Keller)

Mit dem Herzen zu fühlen, setzt voraus, dass ich auch mit dem Herzen fühlen kann. Was ist es eigentlich „Mutterliebe“? Klar, es ist, wie wir unsere Kinder aus tiefstem Herzen lieben und zu ihnen stehen. Doch da gibt es noch etwas. Den fühlbaren Teil der Mutterliebe. Den, wo die Liebe uns immer wieder auf’s Neue „einfährt“. Mütter (und bestimmt Väter auch, aber über die kann ich an dieser Stelle nicht so authentisch berichten) haben das Glück, es immer wieder mal zu spüren: das Gefühl von „Mütterliebe“. Will nicht heißen, dass wir andere Mütter lieben (es reicht, Respekt füreinander zu haben und insgeheim zu wissen, in welch riesigem gemeinsamen Boot wir letztlich gemeinsam sitzen). Für mich ist es die Art von Liebe, die die Kinder mich spüren lassen. Die Liebe, die mich ganz tief im Herzen erwischt, die die Zeit anhält, die ihre warme Brise in die tiefsten Winkel meines Herzens bläst. Das schöne an diesen Mutterliebe-Momenten ist, dass es sie in vielen Größen gibt. In der Sekundenbruchteils-Größe (ein Lächeln, ein Strahlen, ein Lachen), in der Minutengröße (wenn die Kinder voll bei sich sind und spielen und friedvoll-versunken ihre Sachen machen, bei denen wir sie beobachten dürfen), in der Halbstundengröße (wenn wir beim Spazierengehen gemeinsam versinken; wenn Kind auf mir sitzt und wir beide redend bis plaudernd die Sonne genießen…), in der Stundengröße (wenn du, Kind, zufrieden weggehst, Deine Sachen machst und mit Selbstgebasteltem oder Selbstgekochtem wieder zu mir zurückkommst und mich beschenkst). Und dann gibt es noch die andere Art von Mutterliebe-Momenten sind die „ich vermisse Dich-Mutterliebe-Momente“. Diese – vielleicht manchmal romantisierende, verklärte Mutterliebe, die unsere Bindung spürbar aufrecht hält. Die, wenn ihr Kinder bei der Oma oder einer Geburtstagsparty seid, mir ein Lächeln auf die Lippen zaubern beim an Euch Denken oder über Euch Erzählen. Und dann freue ich mich schon mit hüpfendem Herzen auf ein Wiedersehen und den Moment der Begrüßung, der – vielleicht – Umarmung… Und, JA!!! All diese Momente sind wunderbare Geschenke in small bis XXX-Large. Genießen wir sie! Zelebrieren wir sie innerlich!!! Nehmen wir sie mit großer Dankbarkeit in Empfang.

Ach ja, inzwischen ist durch die Neurowissenschaften belegt, dass wir durch das intensive Erleben positiver Momente und Gefühle ebenso wie durch die Rückerinnerung an diese, unsere Gehirne weiterentwickeln können. Zum Beispiel dahingehend, liebes- und glücksfähiger zu werden. Mit den eigenen Kindern wunderbar möglich! Viel Genuss beim Gehirn-Umbau!

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